Überbevölkerung per Impfstoff reduzieren?

"In Bezug auf den Klimawandel und andere Umweltprobleme meint George Monbiot, das Bevölkerungswachstum in Entwicklungsländern sei gegenüber dem Verbrauch und Schadstoffausstoß der Industrieländer und internationaler Konzerne unbedeutend. Das Bevölkerungswachstum als Hauptursache der Umweltprobleme zu sehen, bedeute, „die Schuld von den Reichen zu den Armen zu verschieben“.[15] Die Industrieländer, deren Bevölkerung kaum mehr wächst, haben einen größeren ökologischen Fußabdruck als die Entwicklungsländer. Einige Organisationen wie der Optimum Population Trust meinen deswegen, diese Länder seien die wirklich überbevölkerten. Ein US-Bürger trägt z.B. statistisch 16.000mal soviel wie ein Somalier zur globalen CO2-Emission bei.[16] Ein Westeuropäer verbraucht zehnmal so viel Energie und Stahl wie ein Afrikaner. Dieses Verhältnis ist auch bei einzelnen Problemen wie fossile Brennstoffe, ozonschädigende Stoffe, Haus- und Industriemüll, Fleischproduktion und Abholzung gleich: Die Industrieländer sind die Hauptverursacher. Entscheidend ist somit nicht allein die Anzahl Menschen, sondern auch deren Ressourcenverbrauch pro Kopf. Die Menschen in Entwicklungsländern verbrauchen deutlich weniger Ressourcen, sind aber am stärksten von den Folgen der Umweltprobleme betroffen."

Gates noch?


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